Rosa stylosa (DESVAUX 1809) - Griffel-Rose - Rosier à styles soudés - Rosa con stili saldati - Short-styled Field Rose

Rosa stylosa - Griffel-Rose - Rosier à styles soudés - Rosa con stili saldati - Wildrosen - Wildsträucher - Heckensträucher - Artenvielfalt - Ökologie - Biodiversität - Wildrose
Rosa stylosa - Griffel-Rose

Rosa stylosa ist ein übermannshoher, aufrecht wachsender auch kletternder Strauch von bis zu 300 cm Höhe. Wildrose mit sattgrünen Blättern und bestachelten Trieben. Die Blüte ist weiss bis hellrosa im Durchmesser von 4 cm. Die Blütezeit ist je nach Höhenlage von Juni bis Juli. Die Hagebutten sind rot glänzend und länglich eiförmig. Die Namensgebung dieser Wildrose bezieht sich auf die verlängerte Griffelsäule, lat. stilus = Griffel. Rosa stylosa wird sowohl als Solitärpflanze wie auch in Gruppenpflanzungen oder als Wildobst verwendet, sie wird vorwiegend in Gärten, als Hecke oder als Ziergehölz angepflanzt.

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Rosa stylosa - Hagebutte der Griffel-Rose

Natürlicher Lebensraum

Rosa stylosa wächst an trockenwarmen Standorten, Waldrändern und in Gebüschen und Hecken. Es wird kalkhaltiger, lehmiger Untergrund bevorzugt. Die Heimat dieser stark gefährdeten Wildrose ist Europa, es sind jedoch nur noch einzelne Verbreitungsgebiete vorhanden.

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Rosa stylosa - Griffel-Rose

Wert für Tiere

Die Rosa stylosa stellt wie die übrigen heimischen Wildrosen eine wertvolle Nahrungsquelle und Nistplatz für zahlreiche Tierarten dar. Wertvoller Futterstrauch insbesondere für mehr als 25 Vogelarten, 10 Wildbienenarten und über 100 andere Insektenarten.

 

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Literatur:

Lauber K., Wagner G. (2007): Flora Helvetica; Verlag Paul Haupt, Bern

Timmermann G., Müller T. (1994): Wildrosen und Weissdorne Mitteleuropas, Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume; Schwäbischer Albverein, Stuttgart

Steinbach G. (Hrsg.), (1996): Strauchgehölze (Steinbachs Naturführer); Mosaik Verlag GmbH

Aeschimann D., Heitz C. (2005): Synonymie-Index der Schweizer Flora und der angrenzenden Gebiete (SISF), 2. Auflage 

Hegi (2003), Genaust H. (1996): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen; Birkhäuser Verlag, Basel