Rosa villosa (LINNE 1753) - Apfel-Rose - Rosier velu - Rosa pomo - Downy-Rose

Rosa villosa - Rosa pomifera - Apfel-Rose - Rosier velu - Rosa pomo - Wildrosen - Wildsträucher - Heckensträucher - Artenvielfalt - Ökologie - Biodiversität - Wildrose
Rosa villosa - Apfel-Rose

Syn. Rosa pomifera (HERMANN 1762), wächst auf magerem Boden und ist ein kleiner bis schulterhoher Strauch. Auf humosem Boden kann diese Wildrose auch übermannshoch werden. Sie treibt gerne Ausläufer und hat nach Harz duftende mittelgrüne Blätter und üppig bestachelte Triebe. Die Namensgebung dieser Wildrose bezieht sich auf die zottig behaarten Blätter, lat. villosa = zottig. Die Blüte ist rosenrot mit weissem Nagel im Durchmesser von 6 cm. Die Blütezeit ist je nach Höhenlage von Juni bis Juli. Die Hagebutte ist sehr gross, scharlachrot, kugelig und mit nach Harz duftenden Stieldrüsen. Wegen der grossen Scheinfrüchte wurde diese Wildrose schon früh in Gärten kultiviert. Die Hagebutten sind essbar und mit ihrem hohem Vitamin C Gehalt waren sehr geschätzt. Diese wurden zu Konfitüren, Tee u.a. weiterverarbeitet. 

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Rosa villosa - Hagebutte der Apfel-Rose

Natürlicher Lebensraum

Rosa villosa kommt in fast ganz Europa vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Iberischen Halbinsel bis nach Kleinasien, Persien und zum Kaukasus. Nördlich ist sie bis in Skandinavien, nach Süden hin bis in den mittleren Apennin und Montenegro zu finden. Sie wächst an felsigen sonnigen Hängen, auf Lesesteinhaufen und in Hecken. Sie bevorzugt kalkhaltigen Boden und ist überwiegend in Gebirgsregionen zu finden. Im Gebirge dringt sie in Höhenlagen bis zu 1980 Meter vor.

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Rosa villosa - Apfel-Rose

Wert für Tiere

Die Rosa villosa stellt wie die übrigen heimischen Wildrosen eine wertvolle Nahrungsquelle und Nistplatz für zahlreiche Tierarten dar. Wertvoller Futterstrauch insbesondere für mehr als 25 Vogelarten, 10 Wildbienenarten und über 100 andere Insektenarten.

 

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Literatur:

Lauber K., Wagner G. (2007): Flora Helvetica; Verlag Paul Haupt, Bern

Timmermann G., Müller T. (1994): Wildrosen und Weissdorne Mitteleuropas, Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume; Schwäbischer Albverein, Stuttgart

Steinbach G. (Hrsg.), (1996): Strauchgehölze (Steinbachs Naturführer); Mosaik Verlag GmbH

Aeschimann D., Heitz C. (2005): Synonymie-Index der Schweizer Flora und der angrenzenden Gebiete (SISF), 2. Auflage 

Reinalter R. (2004): Zur Flora der Sedimentgebiete im Umkreis der Südrätischen Alpen; Birkhäuser Verlag, Basel

Hegi (2003), Genaust H. (1996): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen; Birkhäuser Verlag, Basel