Rosa spinosissima (LINNE 1753) - Bibernell-Rose - Rosier à feuilles de boucages - Rosa di macchia - Burnet Rose

Rosa spinosissima-Rosa pimpinellifolia-Bibernell-Rose-Felsen-Rose - Dünen-Rose - Stachelige Rose - Rosierà feuilles de boucages - Rosa di macchia - Wildrosen - Wildsträucher-Heckensträucher-Wildrose
Rosa spinosissima - Bibernell-Rose

Syn. Rosa pimpinellifolia (LINNE 1759) auch als Stachelige Rose, Dünen-Rose oder Felsen-Rose bekannt. Dieser Strauch ist kleinwüchsig und dicht. Er erreicht eine Höhe bis 100 cm und kann gerne Ausläufer treiben. Wegen der feinen, fiederartigen Blätter, die im Herbst eine schöne Laubfärbung vorbringen, ist diese Rose ein beliebter Gartenstrauch. Auch in Parks wird diese niedrige Wildrose, wegen ihrer Zierde gerne angepflanzt. Sie hat stark bestachelte Triebe, die auch die Namensgebung leitet, Superlativ aus lat. spinosa = sehr dornig, die stacheligste, wegen der sehr zahlreichen unterschiedlichen Stacheln. Die Blüte ist reinweiss mit einem Durchmesser von 4 cm. Die Blütezeit ist von Mai bis Juni. Die Hagebutte ist schwarz und kugelig.

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Rosa spinosissima - Hagebutte der Bibernell-Rose

Natürlicher Lebensraum

Rosa spinosissima kommt hauptsächlich an sonnigen Waldrändern und in Gebüschen vor, auf Kalk-Magerrasen, auf trockenen, basenreichen flachgründigen und steinig-sandigen Lehmböden. Sie ist eine Lichtpflanze, die stickstoffarme Standorte anzeigt. Ihr bevorzugter Standort sind die Kämme der Graudünen. Sie ist auch im Binnenland auf Silikat Magerrasen Mittel- und Süddeutschlands vorhanden. Seltene Vorkommen finden sich in den Pyrenäen und Südalpen bis in Höhenlagen von 2000 Meter. Auch in den nördlichen Balkanländern besiedelt die Pflanze geeignete Standorte. In ihrem östlichen Verbreitungsgebiet trifft man die Bibernell-Rose überwiegend in trockenen Hecken und Gebüschen, Berberitzengebüschen, Schlehengesellschaften und Trockenwäldern an.

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Rosa spinosissima - Bibernell-Rose

Wert für Tiere

Die Rosa spinosissima stellt wie die übrigen heimischen Wildrosen eine wertvolle Nahrungsquelle und Nistplatz für zahlreiche Tierarten dar. Wertvoller Futterstrauch insbesondere für mehr als 25 Vogelarten, 10 Wildbienenarten und über 100 andere Insektenarten.

 

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Literatur:

Lauber K., Wagner G. (2007): Flora Helvetica; Verlag Paul Haupt, Bern

Timmermann G., Müller T. (1994): Wildrosen und Weissdorne Mitteleuropas, Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume; Schwäbischer Albverein, Stuttgart

Steinbach G. (Hrsg.), (1996): Strauchgehölze (Steinbachs Naturführer); Mosaik Verlag GmbH

Aeschimann D., Heitz C. (2005): Synonymie-Index der Schweizer Flora und der angrenzenden Gebiete (SISF), 2. Auflage 

Janke K., Kremer B.F. (1988): Düne, Strand und Wattenmeer; Kosmos-Naturführer, Francksche Verlagsbuch-handlung

Ellenberg H., Weber H.E., Düll R., Wirth V., Werner W., Paulissen D (1992): Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa; Scripta Geobotanica 18, Verlag Erich Goltze

Hegi (2003), Genaust H. (1996): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen; Birkhäuser Verlag, Basel