Rosa agrestis (SAVI 1798) - Acker-Rose - Rosier agreste - Rosa delle siepi - Small-leaved Sweet-briar

Rosa agrestis - Rosa sepium -  Acker-Rose - Rosier agreste - Rosa delle siepi - Wildrosen - Wildsträucher - Heckensträucher - Artenvielfalt - Ökologie - Biodiversität - Wildrose
Rosa agrestis - Acker-Rose

Syn. Rosa sepium (THUILLIER 1799), ist ein übermannshoher, lockerer Strauch der eine Höhe von bis zu 200 cm erreichen kann. Diese Wildrose hat schmale, mittelgrüne, leicht glänzende und nach frischen Äpfeln duftende Blätter. Ihre Namensgebung hat sie durch ihr natürliches Vorkommen erhalten, agrestis = wild wachsend, an Feldern wachsend. Die Triebe sind hakig bestachelt. Sie hat eine einfache und einmal blühende weisse Blüte, mit einem Durchmesser von 2.5 bis 4 cm. Die Blütezeit ist je nach Höhenlage von Juni bis Juli. Die Hagebutte ist rot und in ihrer Form oval bis länglich. 

 

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Rosa agrestis - Hagebutte der Acker-Rose

Natürlicher Lebensraum 

Rosa agrestis stammt aus ganz Europa, dem Nordwesten der Türkei und Nordwest-Afrika. Sie bevorzugt trockene, magere Böden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Diese robuste Wildrose wächst auf sandigen und steinigen Lehmböden und fühlt sich in trockenen bis frischen Substraten wohl. Im Gebirge dringt sie in Höhenlagen bis zu 1550 Meter vor.

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Rosa agrestis - Acker-Rose

Wert für Tiere

Die Rosa agrestis stellt wie die übrigen heimischen Wildrosen eine wertvolle Nahrungsquelle und Nistplatz für zahlreiche Tierarten dar. Wertvoller Futterstrauch insbesondere für mehr als 25 Vogelarten, 10 Wildbienenarten und über 100 andere Insektenarten.

 

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Literatur:

Lauber K., Wagner G. (2007): Flora Helvetica. Verlag Paul Haupt, Bern
Timmermann G., Müller T. (1994): Wildrosen und Weissdorne Mitteleuropas - Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume. Verlag des Schwäbischen Albvereins, Stuttgart

Aeschimann D., Heitz C. (2005): Synonymie-Index der Schweizer Flora und der angrenzenden Gebiete (SISF), 2. Auflage 

Reinalter R. (2004): Zur Flora der Sedimentgebiete im Umkreis der Südrätischen Alpen; Birkhäuser Verlag, Basel

Hegi (2003), Genaust H. (1996): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen; Birkhäuser Verlag, Basel