Rosa micrantha (SMITH 1812) - Kleinblütige Rose - Rosier à petites fleures - Rosa balsamina minore - Small-flowered Sweet-briar

Rosa micrantha - Kleinblütige Rose - Rosier à petites fleures - Rosa balsamina minore - Wildrosen - Wildsträucher - Heckensträucher - Artenvielfalt - Ökologie - Biodiversität - Wildrose
Rosa micrantha - Kleinblütige Rose

Übermannshoher, aufrechter lockerwüchsiger Strauch, der eine Höhe von bis zu 300 cm  erreichen kann. Wildrose mit  mittelgrünen, nach frischen Äpfeln duftenden Blättern und hakig bestachelten Trieben. Die Blüte ist zartrosa im Durchmesser von 3.5 cm. Ihre Namensgebung ist eine Kombination aus griech. mikros = klein und anthos = Blüte; kleinblütig. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli. Die Hagebutte ist rot, eiförmig und mit Stieldrüsen behangen.

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Rosa micrantha - Hagebutte der Kleinblütige Rose

Natürlicher Lebensraum

Rosa micrantha wächst an trockenwarmen sonnigen Standorten, Waldrändern, Hecken sowie an steinigen Hängen. Im Gebirge finden sich Vorkommen in 1320 Meter Höhe. 

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Rosa micrantha - Kleinblütige Rose

Wert für Tiere

Die Rosa micrantha stellt wie die übrigen heimischen Wildrosen eine wertvolle Nahrungsquelle und Nistplatz für zahlreiche Tierarten dar. Wertvoller Futterstrauch insbesondere für mehr als 25 Vogelarten, 10 Wildbienenarten und über 100 andere Insektenarten.

 

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Literatur:

Lauber K., Wagner G. (2007): Flora Helvetica; Verlag Paul Haupt, Bern

Timmermann G., Müller T. (1994): Wildrosen und Weissdorne Mitteleuropas, Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume; Schwäbischer Albverein, Stuttgart

Steinbach G. (Hrsg.), (1996): Strauchgehölze (Steinbachs Naturführer); Mosaik Verlag GmbH

Aeschimann D., Heitz C. (2005): Synonymie-Index der Schweizer Flora und der angrenzenden Gebiete (SISF), 2. Auflage 

Reinalter R. (2004): Zur Flora der Sedimentgebiete im Umkreis der Südrätischen Alpen; Birkhäuser Verlag, Basel

Hegi (2003), Genaust H. (1996): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen; Birkhäuser Verlag, Basel